Der Spielmannszug der FFW Philippstein

Nach Auflösung des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Philippstein im Jahr 1987 kamen im Jahr 2007 ehemalige Spielleute zu einer Übungsstunde zusammen. Anlass waren die Festlichkeiten zum 75jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Philippstein, an denen ein einmaliger Überraschungsauftritt des Spielmannszuges vorgesehen war. Zusammen mit den Fanfarenbläsern wurde es zu einem gelungenen Auftritt, der bei den Spielleuten so große Begeisterung auslöste, dass man beschloss den Spielmannszug wieder aufleben zu lassen.

Unter der Leitung des Stabführers Michael Lukas finden die Übungsstunden statt. Seit nunmehr fast 8 Jahren treffen sich die Spielleute regelmäßig einmal im Monat im Feuerwehrgerätehaus um altbewährte Stücke zu proben, aber auch um Neues auszuprobieren.


Bei Veranstaltungen innerhalb des Philippsteiner Ortsgeschehens sowie bei besonderen Anlässen wie runden Geburtstagen und Hochzeiten von Vereinsmitgliedern wird der Spielmannszug aktiv. Für junge  Nachwuchstalente sorgt die Leiterin Angela Schwärzel im Bereich „Flöten“. Mit Geduld und Ausdauer gelingt es ihr immer wieder neue begabte junge Leute zu motivieren und in den Spielmannszug zu integrieren. Aktuell fehlen jedoch dem Spielmannszug Trommler, da einige Spielleute aus Altersgründen ausgeschieden sind. Das große Engagement der aktuell 25 Spielleute lässt optimistisch in die Zukunft blicken, sodass der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr noch lange die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Stücken erfreuen wird.

Gerne begrüßen wir neue Musikbegeisterte in unseren Reihen! Sprechen Sie uns an: spielmannszug@feuerwehr-philippstein.de


Gelungene Integration von Geschwisterpaar aus Afghanistan

Freiwillige Feuerwehr Philippstein, Spielmannszug

Ayda und ihr Bruder Amir, beide Flüchtlingskinder aus Afghanistan, waren begeisterte Zuhörer des Spielmannszuges beim Tag der offenen Tür im Juni dieses Jahres. Erste Versuche mit einer Trommel zeigte bei den beiden Kindern großes Interesse an der Musik.

 

 

Rainer Schnabel, einer der erfahrensten Spielleute, hatte schnell das Talent der beiden erkannt – „absolut musikalische, talentierte Kinder“ -, so sein Kommentar, und lud kurzerhand die beiden zur nächsten Übungsstunde ein, welche jeweils am ersten Donnerstag jeden Monats stattfindet. Nun sind Ayda und Amir mit voller Begeisterung dabei und lernen das Trommeln, in bester Erwartung bald im Spielmannszug mitwirken zu können.

 

Die Spielleute überreichen Ayda, mit Mutter und Geschwisterchen, ein Fahrrad im Zuge der letzten Übungsstunde im August,
ihr Bruder Amir ist nicht anwesend.